Schaff mit uns mehr Wohnraum!

housing.berlin vermittelt Unterkunft an Geflüchtete

Über housing.berlin

Wie wir helfen

Private Unterkunft

Wir bringen Geflüchtete und private Gastgeber:innen zusammen.

Kirchen und Notunterkünfte

Wir organisieren die kurzfristige Unterbringung in Kirchen und Notunterkünften.

Echte Mietverträge

Wir kooperieren mit Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und privaten Vermietern, damit Menschen wirklich ankommen können.

Wer sind wir?

Über uns

Wir sind eine Gruppe aus ehren- und hauptamtlichen Helfer:innen aus den ersten Tagen der russischen Invasion in der Ukraine. Wir kümmern uns um die sichere und individuelle Unterbringung von ankommenden Geflüchteten in Berlin. Unser Anspruch ist es, Ankommenden direkt zu helfen und nachhaltig lebenswerten Wohnraum zu vermitteln – vernetzt, divers und in Ergänzung zu staatlichen Unterkünften.

Fakten

Wir in Zahlen

Bisher haben wir knapp 7.400 Geflüchteten eine kurz-, mittel- oder auch langfristige Unterkunft vermittelt.

In unserer Arbeit greifen wir dabei auf eine Vielzahl an Angeboten zurück – 2.500 private Gastgeber:innen um und in Berlin, Kirchen und Hotels. 

housing.berlin in Kooperation mit Schöneberg Hilft! e.V. ist damit noch immer einer der größten Akteure, die alternative Unterbringung für Geflüchtete organisieren und betreuen. 

 

Hintergrund

Unsere Werte

Persönlich

Auf Augenhöhe und mit Fürsorge stehen wir im persönlichen Kontakt mit Geflüchteten, Gastgeber:innen und Partner-Organisationen. Manche Geflüchtete lernen wir über mehrere Wochen kennen, um sie an passende Wohnorte zu vermitteln. 

Ehrenamtlich

housing.berlin ist als grassroot Bewegung aus komplett ehrenamtlichen Strukturen hervorgegangen. Wir möchten nun in Kooperation mit diversen gemeinnützigen Vereinen ehrenamtliches Engagement und politische Partizipation nachhaltig gestalten. Direkte Hilfe bedeutet für uns politischer Aktivismus.

Vernetzt

Wir füllen Lücken dort, wo andere nicht mehr können. Daher arbeiten wir eng mit den vielen lokalen Initiativen Berlins zusammen – gerade solchen mit viel Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten. Konstruktiv, aber kritisch begleiten wir die staatlichen Hilfsangebote und unterstützen Hilfesuchende.

Sicher

Wir versuchen, Menschen auf der Flucht neue Sicherheit und Ruhe zu schenken, indem wir verifizierte Unterkünfte passend für sie auswählen. Auch nach der Vermittlung bleiben wir als Ansprechstelle erreichbar, informieren und beraten.

Divers

Wir arbeiten unermüdlich an Alternativen zu staatlichen Unterkünften, um auf die individuellen Bedürfnisse besonders schutzbedürftiger Geflüchteter einzugehen – unabhängig von religiöser und ethnischer Zugehörigkeit, von Herkunft, Fähigkeiten, körperlichen Beeinträchtigungen und Gender.

Nachhaltig

Wir verstehen uns als Wegbegleiter:innen, die ein nachhaltiges, inklusives Ankommen ermöglichen, indem wir an dauerhaften Wohnraum und private Wohnungsgeber:innen vermitteln. Wir fördern eine gleichberechtigte Ressourcenverteilung und setzen uns aktiv für die Vernetzung der Hilfesuchenden ein.

Helfen

Werde Host!

Ich kann mir vorstellen, Wohnraum anzubieten:

    Housing-FAQ

    Die häufigsten Fragen🙋

    📌Werden meine Mehrkosten erstattet?

    Du hast eine oder mehrere geflüchtete Personen bei dir untergebracht und sie können dort langfristig wohnen? Dann solltet ihr einen Miet- bzw. Untermietvertrag aufsetzen. Dieser muss ein paar Voraussetzungen erfüllen, damit die Mietkosten für die Personen vom Jobcenter übernommen werden.

    Mehr Infos dazu findest du hier

    📌 Wer betreut die Geflüchteten? Welcher Aufwand erwartet mich?

    Das kommt ganz darauf an, wie viel Zeit du investieren kannst und möchtest. Bei Alltagsdingen wirst du – je nachdem, wie schnell sich die Personen, die bei dir untergekommen sind, zurechtfinden – sehr wahrscheinlich zunächst die Ansprechperson sein. Auch bei bürokratischen Dingen wie Behördengängen kannst du dich je nach deinen Kapazitäten gerne einbringen. Bitte fühle dich aber zu nichts verpflichtet. Falls dir für manches das nötige Vorwissen und/oder die Zeit fehlt, melde dich einfach bei uns. Wir können die Personen dann an entsprechende Stellen vermitteln, die u.a. in den Bereichen Anmeldung, Lebensunterhalt, Sprachkurs, Arbeitsmarkt, Schule und medizinische Versorgung unterstützen und begleiten.

    Bei allen anderen Schwierigkeiten oder Problemen stehen wir von housing.berlin immer als Ansprechpersonen zur Verfügung.

    📌 Wer haftet?

    Grundsätzlich muss jede Person in Deutschland für sich selbst haften. Das kann unter Umständen sehr teuer werden. Wenn du geflüchteten Personen Wohnraum zur Verfügung stellst, bieten einige Versicherungsgesellschaften an, diese beitragsfrei in die Privathaftpflichtversicherung der Gastgeberin / des Gastgebers aufzunehmen. Informiere dich dazu bei deiner individuellen Versicherungsgesellschaft

     

    Alternativ gibt es natürlich die Möglichkeit, dass sich die Personen eine eigene Versicherung zulegen.  

    📌 Was passiert, wenn ich die Person(en) nicht mehr unterbringen kann?

    Umstände ändern sich, der Platz fällt weg oder deine Kapazitäten sind erschöpft und du kannst deinen Wohnraum nicht mehr zur Verfügung stellen? Das ist völlig verständlich. 

    Wir wissen alle, wie lang es dauern kann, auf dem Berliner Wohnungsmarkt eine Alternative zu finden. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du in dieser Situation vorgehen kannst. 

    Falls deine Gäste bereits in Berlin registriert sind, wenden sie sich an das für sie zuständige Sozialamt bzw. Jobcenter.

    Sind sie noch nicht registriert, müssen sie sich in Tegel beim LAF melden. Da die staatlichen Unterkünfte in Berlin fast voll sind, werden in Tegel die meisten Personen in ein anderes Bundesland weitergeleitet, wo sie Sozialleistungen empfangen können. Nur in Ausnahmefällen, wie z.B. bei laufender medizinischer Behandlung oder Verwandtschaft in Berlin, wird in solchen Fällen innerhalb Berlins eine neue Unterkunft vermittelt. 

    Mehr Infos dazu, findest du hier

    📌 Warum kann die Stadt die Menschen nicht unterbringen?

    Die bestehenden Unterkünfte mit ca. 25.000 Plätzen sind nach jetzigem Stand fast voll. Die Integrationssenatorin Berlins hat Ende Juli zwar den Notfallplan zur Unterbringung von Geflüchteten erlassen, doch neben einer neuen Unterkunft in Moabit ist die Konsequenz daraus lediglich die Errichtung von Zeltkomplexen für die Unterbringung im Winter. Hotels, Hostels oder Ferienwohnungen wurden nicht angeworben. Und auch der vermutlich größte Bestand an Leerstand, der in Besitz großer Immobilienfirmen ist, wird nicht angerührt. Um solchen Leerstand zu beschlagnahmen, müsste die Stadt Berlin den Ausnahmezustand ausrufen – doch dies ist bislang nicht passiert.

    📌 Rechtliche Fragen rund um den Aufenthalt der geflüchteten Personen
    📌 Psychologischer Support für Geflüchtete und Helfende

    Menschen, die aus Kriegsgebieten kommen, haben mitunter traumatische Erfahrungen gemacht – auf der Flucht oder im Heimatland. Das kann sich ganz unterschiedlich, oder manchmal auch gar nicht, zeigen. Ein guter Anfang ist es, mit den Personen zu reden. Wenn dir eine Person mitteilt, dass sie sich psychologischen Support wünscht, findest du hier Adressen, die auf ukrainisch/russisch helfen und an die du dich wenden kannst:

    Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge

    Psychotherapeutenkammer Berlin

    Café Ukraine

    Pinga App (Chatroom)

    Krisenchat Ukraine (Chatroom)

    Die gesamte Situation kann aber auch für Helfende belastend sein. Wenn du dir selber Information oder Unterstützung wünschst, gibt es folgende Angebote:

    Café Ukraine International in Spandau 

    Ratgeber Flüchtlingshelfer BPtK

    Seelsorgetelefon: Das Erzbistum Berlin stellt gemeinsam mit Caritas, Diakonie und der kirchlichen Telefonseelsorge ein Seelsorgetelefon für ehrenamtlich Helfende bereit. Die Hilfe-Hotline ist täglich zwischen 18 und 22 Uhr unter der Nummer 030 403 665 888 erreichbar.

    Wir haben dich überzeugt?

    volunteering

    Unterstützung vor Ort🫂

    Jede helfende Hand wird an den Stationen gebraucht und ist willkommen! Insbesonders, wenn Ihr Ukrainisch oder Russisch sprecht – aber auch ohne diese Sprachkenntnisse kann man vieles tun!

    Für alles weitere rund um die ehrenamtliche Mitarbeit (Registrierung, wichtige Informationen), klickt bitte auf den Button. Bitte beachtet das Mindestalter von 18 Jahren, sowie die jeweils beschriebenen Corona-Regeln an den Stationen.

    Allgemeine Information über volunteering findest Du hier.

    Spenden

    Finanzielle Unterstützung💶

    Neben tatkräftiger Unterstützung vor Ort benötigen wir auch finanziellen Support. Der Einsatz von finanziellen Mitteln hilft beispielsweise Artikel des täglichen Bedarfs bereitzustellen oder Notübernachtungen bis zum nächsten Zug zu ermöglichen.

    Vunerablen Gruppen möchten wir eine Alternative zu den Massenunterkünften bieten, und ihnen mit Hotelzimmern ganz individuelle Hilfe zukommen lassen. Vor allem Mütter und ihre Kinder wollen wir mit Übernachtungsmöglichkeiten unterstützen. So müssen sie nicht bei Minusgraden nachts im Hauptbahnhof übernachten, nur weil sie Angst haben ihre Züge am nächsten Tag zu verpassen.

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    Kontakt

    Schreib uns an☝️

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    Tel.: +49 30577106930
    E-Mail: info@housing.berlin

    Press Office

    E-Mail: presse@arrivalsupport.berlin

    Back Office

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